Am 23. Juli 2016 trafen sich wieder die Läufer aus dem Oberland zum Crosslauf rund um das Hohenburger Schloss in Lenggries. Es waren gute Laufbedingungen bei ca. 25° C und wechselnd bewölkten Himmel auf der Strecke, die mit leichten Steigungen bei den Schüler-, Jugend- und Hobbyläufen versehen ist. Lediglich der Hauptlauf, der eine Gesamtsteigung von 270 Hm hat, will nicht so recht in die Kategorie CROSS der Oberland-Challenge passen.

Nichts desto trotz trauten sich ca. 370 Läufer/innen auf die Strecken. Die Laufgruppe des TSV Wolfratshausen war mit vielen guten Läufer/innen am Start und konnte sich wieder gut in Szene setzen – und nicht nur durch das neue Trikot, dass ein „echter Hingucker“ war.

In der Schülerklasse U14 weiblich nahm Anna Rummel den Kampf gegen die schiere Übermacht der Läuferinnen aus Lenggries, Bad Tölz und Gaissach auf. Sie lief ihr Rennen über 2300m sehr gut und konnte sich in der Siegerliste auf Platz 26 von 29 Startern in der Zeit von 13:20min. wiederfinden.

Ihr Bruder, Paul Rummel, lief in der U10 männlich. Auch in seiner Altersklasse waren fast 30 Starter und die geballte Mehrheit des Ausrichtervereins, die es ihm schwer machten, richtig nach vorne zu laufen. Die 1200m lief er in einer Zeit von 6:03min., was in der Endabrechnung den 28. Platz bedeutete.

 

Die Teilnehmer aus den Reihen der Laufgruppe gingen mit größeren Ambitionen an den Start und durften sich über viele Stockerlplätze freuen.

Allem voran unser heuriger Neuzugang aus dem Lager der Leichtathletik-Gruppe von Margit Haschke, Sarah Wiegand. Sie läuft in der Altersklasse U16 weiblich und wartete in dieser Saison schon mit beachtliche Leistungen auf. Sie ist auch beim SC Lenggries Wintersport kein unbeschriebenes Blatt und so konnte man (fast) von einem „Heimvorteil“ sprechen. Sie lief über die 2300m Strecke ein sehr couragiertes Rennen und musste schließlich nur einer Kontrahentin geschlagen geben. Mit ihrem zweiten Platz in starken 9:17min. auf der profilierten Strecke (46 Hm) war sie 20 Sec. schneller als im Vorjahr.

Da ihr das „Berglaufen“ nicht so liegt, entschied sich Stefanie Maar für die eher „flachere Strecke“ (mit 92 Hm) im Hobbylauf über die 4600m. Sie gewann in der Frauenklasse souverän mit neuer persönlicher Streckenbestzeit in 21:20min. und war damit die dritte Frau im Einlauf des Hobbylaufs, der zusammen mit den Läufer/innen der U20 männlich/weiblich gestartet wurde.

Der Hauptlauf, der zur ROC-Wertung in der Kategorie CROSS zählte, ging über 8000m mit besagten 270 Hm.

In der Frauenklasse W30 ging Judy Schaffrath an den Start. Sie lief mit 40:15min. als fünfte Frau ins Ziel, was für sie den 1. Platz in der Altersklasse W30 bedeutete.

Maryam Mayer startet in diesem Jahr erstmals in der W40, was es schon schwierig genug macht, sich gegen die etablierten Läuferinnen zu behaupten. Sie kämpfte sich wacker durch die schwierige Strecke und belegte einen sehr guten 2. Platz mit 43:04min. als neunte Frau im Gesamteinlauf.

 

 

Den 5. Platz in der W50 holte sich Imma Dinkel in einer sehr guten Zeit von 57:21min. Sie ging das Rennen ganz kontrolliert an, da es ihr erster Lauf in Hohenburg war und sie die Strecke nur „von Hörensagen“ kannte.

 

Unserer Bergfex Barbara „Babsi“ Selb lag die Strecke und sie spielte hier ihre Erfahrungen aus, die sie in vielen Trail -und Bergläufen bereits gesammelt hat. Mit ihren 64 Jahren gehört sie noch lange nicht zum „alten Eisen“, sondern mischt immer voll mit. Sie brauchte für die anspruchsvolle Strecke 58:07min. und erzielte damit den zweiten Platz in der W60.

 

Bei den Herren lief Johannes Hammrich mit Volldampf ein sehr gutes Rennen. Nicht nur, dass er in seiner Altersklasse M50 Dritter wurde, er war diesmal auch unter den Top15 des Herren-Gesamteinlaufs. Seine Zeit von 36:39min. spiegelt seinen momentan hervorragenden Trainingszustand wieder.

 

Nur gut zwei Minuten später lief Dieter Rummel über die Ziellinie, der mit 38:43min. in der M40 einen sehr guten 8. Platz belegte. Bekanntlich sind die M40 und die M50 die stärksten Klassen bei den ROC-Läufen.

 

Unser langjähriger Wegbegleiter und Sportfreund, sowie Lebensgefährte von Barbara Selb, Michael „Michi“ Sewald vom TSV Schäftlarn, lief mal wieder vielen Jüngeren Auf und Davon und holte sich in der M70 mit einer Zeit von 47:31min. einen hervorragenden 2. Platz!

Alfred Barth, TSV-Gesamt- und -Leichtathletik-, sowie ROC-Chef, lief wieder ein hervorragendes Rennen und belegte in der M60 den 5. Platz. „Es ist immer wieder ein Kampf“, so seine Worte im Ziel, nachdem er mit einer Zeit von 49:13min. gefinisht hatte.

Last but not Least war auch Ralf Maar noch für die Laufgruppe des TSV am Start. Er kämpfte sich über die 8000m Strecke und belegte in der M30 den 9. Platz in 52:11 min.

 

Es war wieder ein besonderes Erlebnis in Lenggries zu laufen. Ein herzlicher Dank geht nochmal an den Ausrichter mit seinen vielen Helfern, die sich wieder viel Mühe gemacht haben, um diese Veranstaltung zum Erfolg werden zu lassen. Glückwunsch auch an Euch.

Alle weiteren Infos erhaltet ihr auf der Homepage des SC Lenggries unter http://skiclub-lenggries.de/ 

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