Zu den bedeutendsten Marathons der Welt gehört der Boston-Marathon. Er gehört zu sogenannten Abbott-World-Marathon-Majors, zu denen auch Berlin, Chicago, London, New York und Tokyo zählen. Aufgrund der kupierten Laufstrecke ist er als schwierig zu laufen und nicht unbedingt bestzeitfähig einzustufen. Ein ständiger Wechsel zwischen Steigung und Gefällestrecken machte es schwer, hier richtig in Tritt zu kommen.

In diesem Jahr nahmen auch unsere beiden Läuferkollegen aus der Laufgruppe, Maryam Mayer und Johannes Hammrich teil.

Johannes lief in einer anderen Startgruppe wie Maryam das Rennen an, da es hier streng nach den Vormeldungszeiten geht. 3:19:18,0 Stunden standen am Ende auf der Uhr, was für den Geretsrieder Läufer, der das Trikot des TSV Wolfratshausen trägt, den 234. Platz in der M50 bedeutet. Er hatte, genauso wie Maryam, mit den ersten 10km zu kämpfen, die stetig nur bergab gingen.

Maryam hatte, aufgrund dieses Streckenverlaufs, eigentlich schon nach 10km „die Schnauze voll“ und wollte aufhören. Doch der innere „Schweinehund“ und das Feeling dieses Events trieb sie weiter und so erreichte sie schließlich nach 3:59:33,0 Stunden das Ziel. In Ihrer Altersklasse W40 belegte sie den 1013. Platz. Im Einlauf war sie der 15509. Teilnehmer.

Die euphorische Atmosphäre bei diesem Lauf, die begeisterten Zuschauer mit Aktionen und „eigenen Verpflegungen“ für die Läufer machen es hier Besonderes zu laufen und sich zu quälen. „Es war und ist ein wohl unvergessliches Erlebnis“, so beide einhellig.

  

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