Als einzige Frau ging Maryam Mayer für den TSV Wolfratshausen an die Startlinie des Marathons. Nach einer sehr langen Saison und vielen Langstreckenstarts, nicht zuletzt beim Berlin Marathon und diversen Trailläufen in Tirol, war sie gut ins Rennen gestartet. Doch eine Verletzung, die schon am Start zu spüren war, wurde zu einer so starken Beeinträchtigung, dass sie mit Erreichen des Versorgungsstand beim ca. 27,5km das Rennen schweren Herzens aufgeben musste. Da half auch keine Unterstützung von der Laufkollegin Claudia Widani mehr, die mit ihr ein Stück noch weitergelaufen war, denn es ging einfach nicht mehr weiter.

Bei den Herren waren es gleich 8 Athleten, die über die Marathondistanz an den Start gingen.

Der Jüngste aus dem TSV-Team war Quirin Brumberger, der in der U20m den 1. Platz von 15 Teilnehmern in seiner Altersklasse erlief. Seine Zeit von 3:17:38 Stunden ist schon eine starke Hausnummer, zumal der Zweitplatzierte schon über 14 Minuten Rückstand auf ihn hatte.

Die Männer um unser Aushängeschild, Klaus Mannweiler, waren angetreten, die Bayerische Marathon-Mannschaftsmeisterschaft in der M50 zu verteidigen. Dies gelang souverän in der Besetzung Klaus Mannweiler, Jürgen Habel und Holger Hohmann. In der Mannschaftsgesamtwertung erreichten sie sogar den 2. Platz aller Mannschaften und Altersklassen. Und auch die 2. Mannschaft des TSV mit Johannes Röttig, Stefan Kieslinger und Michael Schmüser konnte sich mit dem 7. Platz in der Gesamtwertung auszeichnen.

Hier zu den Einzelergebnissen:

Klaus Mannweiler holte sich mit seinem Sieg in der M50 auch den Bayerischen Meistertitel. Seiner Zeit: 2:45:25 Stunden.


Sein Laufpartner Jürgen Habel erreichte mit 3:09:21 Stunden den sehr guten 12. Platz (von 463 Teilnehmern in der M50). In der Meisterschaftswertung wurde er auf Platz 3 der M50 gewertet.

Nicht unweit dahinter kam Johannes Röttig auf Platz 19 in der M50 nach 3:13:58 Stunden ins Ziel, was ihm den 5. Platz bei den Bayerischen Meisterschaften sicherte.

 

In der Altersklasse M45 lief Michael Schmüser, von den Ultraläufern, mit guten 3:43:11 Stunden auf Platz 164 von 577 Läufern, die ins Ziel kamen. In der Wertung der Bayerischen Meisterschaft wurde auf Platz 7 notiert.

 

Der Turnerkollege vom TSV, Stefan Kieslinger ging in der M40 an den Start. Hier erlief er sich in 3:24:29 Stunden den sehr guten 87. Platz (von 540). Auch erreichte den 7. Platz bei den Bayerischen Meisterschaften.

In der M55 wurde Holger Hohmann, von den TSV Ultraläufern, in 3:11:11 Stunden mit dem 7. Platz belohnt und konnte sich als 3. Platzierter bei Bayerischen Meisterschaften feiern lassen.

Den TSV-Chef Alfred am Geburtstag zu gratulieren, muss bei einem Marathon auch mal drin sein! Klasse Aktion Holger! 


Unser Alfred Segerer, der sich auch als Trainer der Fußballer vom TSV verdingt und schon so manchen Boxer wieder in Form gebracht hat, erreichte nach 4:07:30 Stunden das Ziel im Olympiastadion und wurde mit dieser Zeit 106. von 245 Finishern in der M55. Bei der Wertung der Bayerischen Meisterschaften erreichte er den
12. Platz.

 

Als einziger Kämpfer des TSV ging unser Laufgruppenkollegen Christoph Bronold beim Halbmarathon an den Start. Seine Zielzeit von unter 1:50:00 Stunde erreichte er mit 1:48:49 Stunden. Dies bedeutete den 81. Platz in der M50 (von 442 Finishern). Vor dem Start besuchte er noch seine Vereinskameraden und „verpflegte“ bei ihnen, bevor er an den Start ins Olympiastadion fuhr.

 

 

Zum wiederholten Male durfte sich die TSV Leichtathletik-Abteilung beim München Marathon als Helfer verdingen.

In gewohnt starker Besetzung und in souveräner Manier wurde der Rosenheimer Platz zum „TSV-Versorgungsstand“ für die Läuferinnen und Läufer des Marathons und des Halbmarathons. Die Bananen, Riegel und die Iso-Getränke und das Wasser wurden bis zur völligen Erschöpfung verteilt und halfen so manchen über die Strecke bis zum Ziel.

Hier einen herzlichen Dank an alle, die sich hierfür engagiert haben und so machen privaten Termin (sei es Geburtstag oder Hochzeitstag) auch noch Hinten angestellt hatten. Wir freuen uns schon auf das nächste Jahr!

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