Bereits im Gründungsjahr der Fußball-abteilung 1919 trat eine Jugendmannschaft auf dem grünen Rasen an und musste gleich mal im ersten Spiel Lehrgeld bezahlen. Gegen den MTV München unterlag sie mit 9:2. Wechselhaft, mit Höhen und Tiefen wie im Herrenbereich, beeinflusst von den schwierigen Zeiten der Inflation und der Wirtschaftskrise, war das Schicksal der Jugendabteilung in 20er und 30er Jahren. In dieser Zeit trugen die Jungen nur Freundschaftsspiele aus. Erst nach dem Krieg, ab 1947, nahmen sie am Punktspielbetrieb teil und das durchaus erfolgreich. Erfolgreichstes Jahr für den Wölfe-Nachwuchs war 1955. Nachdem die Jugendmannschaft Meister ihrer Gruppe geworden war, gewann sie souverän die Zugspitzmeisterschaft und wurde schließlich nach einem 3:2-Sieg gegen den TSV Schrobenhausen Oberbayerischer Meister. In Neustadt an der Waldnaab ging es dann vor 1000 Zuschauern gegen die SpVgg Weiden um den Einzug ins Finale zur Bayerischen Meisterschaft. Nach Spielschluss stand es 3:3, das Los musste entscheiden. Es sprach den Sieg den Oberpfälzern zu. Doch Weiden wurde nachträglich disqualifiziert, da es einen nicht berechtigten Spieler eingesetzt hatte. Die Wölfe standen im Finale. Am 19. Juni kam es in Nürnberg zum Treffen gegen Viktoria Aschaffenburg, das äußerst knapp und unglücklich mit 1:2 verloren wurde. Zur selben Zeit stand auch die Schülermannschaft vor ihrem größten Erfolg. Doch gegen die Jungen des FC Bayern München war kein Kraut gewachsen. Das Spiel ging mit 0:5 verloren hatten.

Zwölf Jahre später wurde erneut eine Jugendmannschaft der Wölfe Oberbayerischer Meister. Die Jungen von Trainer Toni Deininger, unter ihnen Max Auer, Hans Salberg, „Girgl“ Benke, hatten den TSV 1860 Rosenheim mit 3:1 besiegt. Auch in der Folge machten Nachwuchsmannschaften der Wölfe immer wieder von sich reden

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